Bonzó – nach langer Suche endlich am Ziel, in seiner Familie ♥

AM 16.8.2014 ZUHAUSE ANGEKOMMEN

Bonzó

16.8.2018: Nachricht zum 4ten Jahrestag :)
Hallo Leute
und jährlich grüßt das Murmeltier – ok, nur ich, euer Bonzo ;)
Mannomann, jetzt musste Facebook uns tatsächlich daran erinnern, dass Sonja und ich heute unseren Jahrestag feiern! Echt ein Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht… und wie viel immer so passiert.
Lasst mal sehen, was war das letzte, das ich euch erzählt habe? Wahrscheinlich, dass wir eine Zeitlang wegen unseres Jobs in Kärnten gewohnt haben. Dort waren wir in den Bergen, was immer interessante (aber steile…) Spaziergänge bedeutete.
Letzten Sommer sind wir dann wieder zurück nach Niederösterreich (viel flacher, aber Stadt – alles hat seine Vor- und Nachteile… ;) ) Das habe ich meinem Frauchen nämlich leider noch immer nicht beibringen können => wenn es steil ist, dann geht man nicht so weit und in der Stadt auch nicht. Zumindest nicht Tag für Tag die selbe Runde. Da gehört schon etwas Abwechslung rein, echt jetzt!
Ich muss sagen, da war mein Erfolg bei Sonja’s Vater etwas besser. Der füttert mich zwar auch nicht mehr (immer noch ein Problem, aber ich arbeite dran…) aber dafür war er jetzt oft mit mir spazieren, wenn ich ihm Gesellschaft geleistet habe, während Frauchen arbeiten war. Dabei habe ich es geschafft, dass ich hin und wieder meinen Kopf durchsetzen kann und wir gehen dorthin, wo ich hin will. Manchmal eben auch nur 5min Runden. Das lässt mein Frauchen leider selten bis gar nicht zu… und dann geht sie auch noch bei Regen freiwillig raus!!! Verrückt, sag ich euch. Ich muss mir dann immer alle paar Meter dieses eklige spritzende Wasser aus dem Fell schütteln. Aber meist bringt das ja nicht mal was und nach ein paar Minuten gebe ich auf und hoffe, dass wir bald wieder daheim sind, wo es trocken und warm ist. :)
Seit kurzem darf ich auch zum neuen Job von Sonja mitkommen :D Dort sind die Leute zwar nicht ganz so leicht um den Finger zu wickeln, wie beim letzten Job, aber es ist ganz ok. Ich arbeite dran ;) Aber so ein 40h Job ist schon anstrengend. Meist mach ich nur 2-3 Tage mit, das reicht vollkommen! und noch dazu müssen wir dort 30 min mit dem Auto hinfahren! *würg* ok, ganz so schlimm ist es nicht, weil es immerhin viel (gerade!) Autobahn ist und nicht kurvige Bergstraße – aber AUTOFAHREN!!! Das krieg ich wohl nie aus meinem Frauchen raus… Schon seltsam diese 2-Beiner… und dann kommen wir bei Zügen und Bussen vorbei (was ich mag) und dort darf ich nicht mitfahren? Gemein! Seit inzwischen 4 Jahren versuche ich, ihr beizubringen, dass ich nicht ins Auto einsteigen will: ich bleibe einfach ein paar Meter davor sitzen und schaue in eine andere Richtung. Aber bringts was? Nein! Naja, ich versuchs halt weiter…
Sonst gibt es eigentlich eh nicht viel neues. Eine gute Freundin von meinem Frauchen hat ein kleines Kind (er wird jetzt 1 Jahr alt) und der findet mich ziemlich interessant. Ich lass ihn halt machen, denn das bedeutet, dass seine Mutter und mein Frauchen auch immer bei uns am Boden sitzen und für einen leichten Nasenstüber vom Kleinen, bekomme ich viele Streicheleinheiten zur Entschädigung. Zwar keine Leckerli, aber trotzdem ein guter Deal :)
So, ich muss eh schon wieder los. Muss morgen früh raus, wegen der Arbeit (Noch ein Minuspunkt beim Arbeiten – wer steht denn bitte freiwillig um halb 6 auf und geht so zeitig spazieren?!)
gut, dass ich wenigstens in der Arbeit ein bisschen schlafen kann…
Also dann, bis bald
Euer Bonzo

16.8.2017: Geschichten eines armen immer verhungernden Hundes, die Fünfte
Leute, Leute! Hallo! Ich kanns gar nicht glauben, aber heute haben mein Frauerl und ich bereits unseren 3. Jahrestag!!! Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergangen ist! Wie gestern ist es, dass Sonja mit ihrem Bruder direkt zu Agí gefahren ist, um mich abzuholen. (Sagt sie zumindest – für mich sind solche Zeitangaben eher sekundär ;) ich bin einfach nur froh, bei ihr sein zu können)
Dennoch: Viel ist geschehen in dieser Zeit. Letztes Jahr hab ich mich eh gemeldet, als mein Frauchen einfach zu unserem Jahrestag auf Urlaub flog – ohne mich (ja, vielleicht bin ich immer noch ein bisschen beleidigt… ;) ) Lasst mich mal überlegen, was seither passiert ist…
Ja, angefangen hat es damit, dass wir letzten Sommer viel Zeit daheim verbrachten, nachdem mein Frauchen ja ihr Studium abgeschlossen hatte. Dann ging aber plötzlich alles ganz schnell und wir haben eine Job in Kärnten bekommen. Also alles zusammengepackt und ab in den Süden. Man sollte ja annehmen , dass es dort wärmer ist, aber nein – wir haben uns gleich in den Bergen in 1200m niedergelassen. Dort war es aber super zum Spazieren gehen und wandern. Bloß gemein, dass ich nie von der Leine darf :( da waren nämlich soooo viele Rehe und auch Hasen und mit denen hätte ich so gerne gespielt… Wenn ich so aufgeregt herum gehüpft bin, hab ich ihnen oft auch nachgerufen, dass ich doch bloß spielen will, um sie zu beruhigen – aber es hat nie funktioniert :(
Dafür waren wir im Winter auch rodeln. Das war zwar anstrengend aber auch aufregenden. Nur – setzt mich bloß nicht auf das Ding mit Kufen! Da lauf ich doch lieber… :D
Das Arbeitsleben ist ganz ok, aber so anstrengend. 40 Stundenwochen, manchmal auch mit Überstunden. Ich sags euch, das schlaucht einen ganz schön. Ich hab den ganzen Tag auf meinem Platz oder in der Einfahrt in der Sonne geschlafen und nur zwischendurch mal die Angestellten abgelenkt indem ich meinen Ball geholt habe und mich durchs Büro jagen hab lassen – das war vielleicht ein Spaß!
Außerdem hat ein Kollege auch eine Hündin. Biene ist schon über 10 Jahre und eine richtige Dame. Da muss ich aufpassen, dass ich mich benehme. Sie mag mich, glaube ich, aber manchmal bin ich ihr zu stürmisch. Dabei will ich ihr doch nur beweisen, dass ich zwar jünger aber trotzdem ein toller Kerl bin!
Im Moment verbringen wir ein paar Urlaubswochen u.a. bei Frauchens Eltern. Das mag ich, da kümmern sich da alle ganz aufmerksam um mich und ich komme zu meinen Streicheleinheiten :) Nur – natürlich – bei meinem Futter sind sie immer noch sehr geizig und ich beginne zu bezweifeln, ob ich wirklich irgendwann ihre Meinung bezüglich der täglichen Menge ändern kann. Letztens ging es ja leider eher in die falsche Richtung und ich bin dadurch halb verhungert und habe abgenommen. Das fällt wirklich fast jedem auf. Blöderweise scheinen es aber alle – außer mir natürlich! – zu begrüßen. Kommentare wie „hat der abgenommen? Der sieht ja richtig gut aus!“ sind leider an der Tagesordnung. Was auch zu der Frage führt: Hab ich vorher nicht gut ausgesehen?! Mein Frauchen tröstet mich dann immer und gibt mir auch ein Leckerli – also vielleicht kann ich dem ganzen doch was Positives abgewinnen ;)
Das wars vorerst, denn mit 40 Stunden arbeiten nebenbei, tut sich Freizeitmäßig nicht so viel :) obwohl ich jetzt zum ersten Mal mit in einem Hotel war! Das war vielleicht aufregend! Blöd nur, dass mein Frauchen und eine Freundin dachten, ein Wanderurlaub wäre eine gute Idee – da muss man sich ja bewegen…! Aber ok, ich übertreibe. Erstens war ich viel fitter als die beiden und habe sie an jeder Steigung fast abgehängt und zweitens mag ich wandern eh ganz gern. Wenn es nur nicht so anstrengend wäre!
So, aber mehr gibt es wirklich nicht zu berichten. Ich wünsche euch noch einen schönen Sommer und bis bald. Ich geh mal nachschauen, ob ich nicht doch irgendwo was zu Fressen abstauben kann…

16.7.2016: Geschichten eines armen, immer verhungernden Hundes, die Vierte :)
Hallo Leute!
Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Ich wollte mich eigentlich eh schon lang mal wieder bei euch melden, aber die Sonja (mein Frauchen, für die, die es nicht wissen) hat mir Computerverbot erteilt. Hmpf, so eine Frechheit! Aber ok, sie war in letzter Zeit auch wirklich im Stress und hat den Computer deshalb immer für sich allein beansprucht. „Studium abschließen“ bzw. „Masterarbeit schreiben“ hat sie das genannt. Was auch immer das ist. Das war auf jeden Fall ziemlich langweilig, muss ich sagen… Seit einem Jahr ist sie den ganzen Tag nur davor gesessen und hat was geschrieben und dabei zwischendurch noch was in Büchern nachgeschaut, die sie aus Zimmer-hohen Stapeln gezogen hat. Ok, das war lustig. Ich musste zwar immer aufpassen, nicht von den Büchern erschlagen zu werden, aber auch mein Frauchen war nicht immer geschickt. Das hab ich mir dann aus sicherer Entfernung angesehen :)Außerdem bin ich am Wochenende oder auch manchmal Abends/Nachts mit auf der Uni gewesen, weil sie meinte, dass sie sich dort besser aufs Arbeiten konzentrieren kann. Das war auch anstrengend. Einmal sind wir doch tatsächlich von Sonntag um 10 Uhr am Vormittag bis Montag um 9 Uhr in der Früh dort geblieben!!! Also sie hat mich eh kurz raus gelassen, das schon, aber wir sind erst dann heim gegangen… Danach war ich echt geschlaucht, muss ich sagen…
Also ich muss sagen, ich kann immer noch nicht fassen, dass ich in genau einem Monat schon zwei Jahre (ZWEI JAHRE!!!!) da bin. Und dann sagt mir mein Frauchen grad vorher, dass sie nichtmal da ist, um mit mir unseren Jahrestag zu feiern… Pff! Nun, deshalb schreib ich euch ja jetzt, denn ich weiß nicht, ob ich bei ihren Eltern, wo sie mich „auf Sommerfrische“ (haha) hinschickt, Internetzugang habe…
Nun zu meinem letzten Jahr: was hat sich so alles ereignet? Was kann ich euch erzählen? Die Beschwerde gleich mal vorneweg: Mein Frauchen weigert sich immer noch, mir mehr und öfters Futter zu geben (unfair! Sie holt sich ja auch ständig sowas, das sich Schokolade oder Chips nennt…) Und dann besitzt sie auch noch die Frechheit zu behaupten, dass mir weniger Futter eh nicht schaden würde, bringe ich doch jetzt statt 23 kg, wie bei meinem Einzug, 27 kg auf die Waage. Na und?! Es heißt doch: je mehr man wiegt, desto schwerer ist es, entführt zu werden. Ganz nebenbei tut sich mein Frauchen dann auch schwerer mich ins Auto zu heben – angenehmer Effekt, schließlich hasse ich es immer noch :)
„Benehmen“ ist auch ziemlich weit gefasster Begriff, wie ich meine… Aber da hält sich auch mein Frauchen zurück mit Beschwerden. Nur einen unserer Mitbewohner wollte ich nie kommentarlos in die Wohnung lassen, das hat sie schon genervt. Überhaupt gefällt ihr, glaub ich, meine Stimme nicht so gut :( Ich hab Sonja öfters mitten in der Nacht darauf aufmerksam gemacht, dass der Werbeausträger da ist, oder dass die Nachbarin zur Arbeit aufgebrochen ist. Dann hat sie mich immer böse angefaucht – fast wie Minki :D
Minki (die Katze im eigentlichen Zuhause, wo wir jetzt wieder fix wohnen) mag mich übrigens immer noch nicht. Manchmal frag ich mich, ob sie so bös ist, oder einfach nur dement. Immerhin ist sie ja schon ein Methusalem unter Katzen. Ich würde sie ja als „Urgestein“ bezeichnen mit ihren 19 Jahren, aber Sonja meint, dass ich es mit solchen Aussagen wohl auch nicht besser mache… Also vielleicht vergisst sie alle fünf Minuten, dass es mich gibt, oder so… Vielleicht bin ich ihr auch zu stürmisch, ich geb’s ja zu. Immer wenn ich am Abend dann doch endlich gefüttert werden, dann schwanke ich zwischen „verhungert und erschöpft“ und „narrischer Jubeltanz“ (Sonjas Bezeichnung…) Dann laufe ich immer so durchs Haus, dass die Teppiche in alle Richtungen fliegen. Ich find’s lustig (lenkt mich auch ein klitzekleines Bisschen von meinem Hunger ab), mein Frauchen und vor allem ihr Vater weniger… Gelinde gesagt „he is not amused“…
Aber alles in allem hab ich mich auch mit dem Vater von meinem Frauchen arrangiert. Ich seh das so: Er hat einfach einen Hund im Leben gebraucht, also hab ich ihn adoptiert. Mit der Zeit hat er mich dann lieb gewonnen und hat mir sogar ein paar Mal das Auto fahren erspart, wenn Sonja nur für einen Tag oder zwei weggefahren ist und mich eigentlich mitgenommen hätte. Dann hat er sich erbarmt und hat mich bei sich bleiben lassen.
Was gibt’s sonst so? Ja also, ich habe mit einer Kuh und einem Schaf Freundschaft geschlossen. Die sind hier manchmal in der Gegend und wenn wir spazieren gehen, kommen wir dort vorbei. Das ist auch ein tolles Leben. Die stehen doch tatsächlich den ganzen Tag einfach in der Wiese herum und fressen diese auf! Hab ich letzte Woche auch probiert, aber außer einem Lachanfall von meinem Frauchen und einem Brechreiz danach (was sie dann nicht mehr so lustig gefunden hat) hat es mir nicht wirklich was eingebracht…
Überhaupt, da haben wir es wieder: Immer werde ich ausgelacht! So eine Frechheit! Kürzlich z.B. besagte Kuh: Sie hat mir einen Zungenkuss gegeben. Das war schon ziemlich seltsam und ich bin zurück gesprungen, weil ich mich erschrocken habe. Und was macht meine Frauchen?! Steht daneben und lasst vor lauter Lachen fast die Leine fallen… Und da gab’s noch so ein paar Gelegenheiten z.B. weil ich im Fluss neben eine Stein gestiegen bin und plötzlich statt im 10 cm tiefen Wasser zu stehen, komplett hinein gefallen bin… Hallo?! Ich hätte auch ertrinken können! Mein Frauchen soll doch zu mir halten! Aber was kann ich auch erwarten – sie fliegt ja auch lieber an einen komischen Ort namens Norwegen um eine Freundin zu besuchen, anstatt gemeinsam mit mir unseren Jahrestag zu feiern!
Na gut, viel mehr hab ich euch nicht zu erzählen. Bin schon gespannt, was die Zukunft bringt: Mein Frauchen ist auf Jobsuche und hofft, dass sie einen findet „bei dem ich nicht auf der Strecke bleibe“ (was soll das wieder heißen???) Aber vorerst haben fahren wir mal gemeinsam zu ihren Eltern und genießen unser Leben. Also ich zumindest, keine Ahnung, was mein Frauchen wieder so geplant hat…
Liebe Grüße,
Euer Bonzó

16.8.2015: Geschichten eines armen immer verhungernden Hundes, die Dritte:
Hallo Leute!
Ein Jahr! EIN GANZES JAHR! Könnt ihr das glauben?! Am 16.08.2014 haben mich mein Frauchen Sonja und ihr Bruder Bernhard direkt von Ági abgeholt, damit wir keine Zeit verlieren! Ich kann es manchmal immer noch nicht glauben…
So, es ist ja schon wieder eine Weile her, dass ich euch das letzte Update über mein Leben zukommen habe lassen. Was also gibt es Neues? Was hat sich so zugetragen?
Also, mal sehen: Dass ich die Hundeschule hingeschmissen habe, habe ich euch ja schon erzählt (naja, nicht so direkt hingeschmissen, aber durchgeschummelt trifft es, glaub ich, ganz gut…) Jetzt schau ich, dass ich mich immer soweit benehme, dass ich nicht nochmal hin muss. Funktioniert glaub ich ganz gut bisher ;)
Was noch? Ich habe einen neuen Sport für mich entdeckt: Einfach alles, was klein ist und entweder hüpft und wegflitzt, zu jagen. Bisherige Spielstände:
1:0 für mich gegen Heuschrecken. Die sind eigentlich einfach zu fangen und ähm *hüstel* auch schnell verschluckt.
1:1 gegen Mini-Frösche. Lassen sich zwar mehr oder weniger leicht fangen, aber *schauder* igitt, sind die glitschig. Ekelhaft!
und naja, wenig ruhmhafte 0:1 gegen Eidechsen. Die sind aber auch verdammt flott. Und außerdem spielen sie unfair. Letztens wollt ich eine verfolgen, aber mein Frauchen hat mich einfach zurückgezogen. Hat was davon gesagt, dass ich auf 5 Meter steil abfallenden Felswänden nicht so guten Halt finden würde. Unfair! Von der Eidechse und von meinem Frauli, ich hätts ja wenigsten probieren können, ich hätts dann eh selbst gemerkt…
Ach ja, nach dem heißen Sommer weiß ich auch endlich, was eine Bikini-Figur ist. Frauchen sagt immer noch, dass ich keine habe, aber ich bin ja auch kein Mädchen. Ich hab bei der Hitze genug Menschen beobachtet, um herauszufinden, dass Mädchen und Frauen eine Bikini-Figur haben (oder zumindest wollen…). Aber Männer haben einen Bierbauch. Und auch wenn ich beim Frauchen kein Bier bekomme, obwohl es mir sehr gut schmecken würde (ihr Chef hat mich mal kosten lassen – lecker, also ich versteh woher der Bierbauch kommt…) bin ich doch eigentlich ziemlich im Durchschnitt :)
Passend zu den Temperaturen habe ich auch festgestellt, dass ich sehr gerne schwimmen gehe. Naja, zumindest gehe ich gern bis zum Bauch ins Wasser. Sehr praktisch auch wenn man so eine Kühlung bekommt: Von außen, und einfach Maul auf und Wasser durchfließen lassen, dann hat man sie auch von innen :) Nur Wellen brauch ich nicht unbedingt. Frauchen war gemein und hat mich ausgelacht, wie ich am Flussufer zurückgewichen bin, weil Wellen kamen. Aber ich bestimme halt gerne selbst wie weit ich ins Wasser gehe und wann…
Aber so gesehen ist mein Frauchen sowieso manchmal gemein zu mir. Abgesehen davon, dass ich nie genug zu fressen bekomme und sie mir im Winter Schuhe gekauft hat – Schuhe! Da bin ich immer noch nicht drüber weg… – lacht sie mich generell öfters aus. Letztens waren wir zB in einem Park spazieren und da gibt es auch ein Brunnenbecken. Also das ist so ein großer, runder Bereich mit einer Steinmauer als Begrenzung. Auf die hab ich mich auch gestellt und ins Wasser geschaut. Und naja, es war halt heiß und ich hab grad das Baden für mich entdeckt. Da wollt ich mit der Pfote mal das Wasser testen. Frauchen sagt noch irgendwas von wegen „Das würd ich nicht…“ Mehr hab ich nicht mehr gehört. Denn ich bin – weil sie mich gemein wie sie ist, nicht vorgewarnt hat – kopfüber ins Becken gefallen. Und ich hab extra geschaut, ob ich den Boden seh, aber ich bin trotzdem untergegangen. Und was macht Sonja?! Als ich leicht geschockt mit dem Kopf auftauche, lacht sie mich so sehr aus, dass sie auch fast reingefallen wäre… Immerhin hatte sie so viel Anstand mich rauszuziehen, da ich peinlicherweise nicht ganz sicher bin, ob ich von selbst rausgekommen wäre. Aber sagt ihr das nicht! Dazu bin ich zu beleidigt… ;)
Naja, da hab ich euch eh schon wieder eine ganze Menge erzählt. Hab ich was wichtiges vergessen? Ach ja, zwischendurch war ich manchmal bei den Eltern von meinem Frauli, weil sie einfach ohne mich weggefahren ist. Aber was ich von ihren Erzählungen weiß, wäre es eh nix für mich gewesen – zB fast eine Woche in einem alten Bergwerksstollen untertage zu arbeiten, klingt echt nicht spannend. Da ist es doch angenehmer sich von den Eltern verwöhnen zu lassen. Da findet auch immer irgendwer Zeit mich zu streicheln *genüßlich seufz* Aber zu fressen geben sie mir auch nicht mehr, weil Sonja es ihnen verboten hat und sie sich trotz vielem Betteln – und ja auch nerven – meinerseits nicht erweichen lassen. Da steckt noch Potenzial drin, vielleicht wenn ich noch daran arbeite, klappts beim nächsten Mal :)
In der WG in Leoben klappts eigentlich auch noch sehr gut, außer dass ich einen der Mitbewohner immer ausbelle. Ihm ists egal, aber Frauchen macht das wahnsinnig! Again 1:0 für mich ;)
Uh, das hätt ich beinahe vergessen: Ich war auf einer Woche Pfadfinderlager als Betreuer mit – nagut, Sonja war als Betreuerin mit, aber ich durfte auch mitkommen :) Das war lustig, auch wenn es in der Woche extrem heiß war und 50°C im Zelt nicht ganz meine Wohlfühltemperatur ist… Gewitter im Freien mag ich auch nicht unbedingt, aber ich habs genommen wie ein Mann (sagte einer der anderen Betreuer, weil Vivi, die Hundedame, die mit war, wie Espenlaub – der Ausdruck stammt vom Frauchen, ich weiß nicht genau was er bedeutet, aber es war stark – gezittert hat, so ein Angsthase :D
Viel mehr weiß ich jetzt aber wirklich nicht mehr zu erzählen – ich schiebs auch einfach auf die Hitze, die Denken wirklich anstrengend macht… Ich geh jetzt wieder auf die Terrasse und lass mich noch ein bisschen sonnen, bevor das nächst Unwetter kommt. Oder vielleicht schau ich vorher noch kurz in die Küche, ob was abfallt. Macht’sas gut oda wia ma so sche sogt! (Merket: ich kann schon ganz gut Österreichisch ;) )
Euer Bonzó

17.2.2015: Geschichten eines armen immer verhungernden Hundes, die Zweite:
Hallo Leute,
kaum zu glauben, aber heute ist es schon ein halbes Jahr, dass ich bei meinem Frauchen bin! Pünktlich zu diesem Jubeltag möchte ich Euch ein Update geben, wie es mir so geht bzw. bisher ergangen ist:
Also im großen und ganzen war ich doch recht erfolgreich: Das Bettverbot habe ich auf ein „Tagsüber und auf der Überdecke ist ok“ heruntergehandelt. Ich war brav mit in der Hundeschule, habe mich dort auch (meistens) benommen und mich dann erfolgreich vor der BH-Prüfung gedrückt. Hab nämlich eine leicht Entzündung gehabt. War gar nicht so schlimm, dafür hab ich nämlich Antibiotika bekommen, und damit ich die auch ja schlucke, waren die immer in Leberwurst oder Schmelzkäse eingewickelt! yummy ;) und es hat auch gar nicht wirklich wehgetan, aber da schon Dezember war und wir in der Hundeschule immer so viel am Boden sitzen müssen, hat sich mein Frauchen dann doch nicht getraut, noch viel mit mir in der Kälte zu trainieren… Sieg für mich, denn mal ehrlich: was sind denn das für blöde Übungen?! Also ob ich irgendwo anders wirklich 7 Minuten direkt vor meinem Frauchen liegen würde und mich nicht vom Platz bewege…?!
Na gut, weiters hab ich mich auch in der Student-WG durchgesetzt: Anfangs durfte ich nur im Zimmer meines Frauchens bleiben, wenn sie auf die Uni gegangen ist, aber da der Kachelofen vor dem Zimmer in der Küche steht, bleibt die Tür offen und ich darf auf der Bank mit dem Rücken an den heißen Ofen gepresst liegen! Ich sag euch, ich kenn nix schöneres! Das Beste daran ist, dass ich damit auch selten ganz allein bin, denn der eine Mitbewohner ist eigentlich fast immer da und sitzt dann auch in der Küche. Dann kann ich bei ihm kuscheln.
Denn auch diese Diskussion hab ich recht schnell für mich entschieden: Ich BIN ein Schoßhund! :) und mit dieser Feststellung ist auch innerhalb von wenigen Wochen nach meiner Ankunft bereits das Couchverbot gefallen, weil mein Frauchen festgestellt hat, dass es für sie bequemer ist, wenn ich mich neben sie auf die Bank kuschle und den Kopf auf ihren Schoß lege, als wenn sie im Schneidersitz mit mir als Ganzes drauf am Boden sitzt ;)
Ihr seht: Alles in Allem hab ich mich schon ganz gut durchgesetzt, auch wenn es noch ein paar Streitpunkte gibt. Einer davon ist die Selbstbedienung am Futter, bzw. ich will einfach mehr davon haben. Aber mein Frauchen sagt, dass sie zwar damit klarkommt, wenn ich keine Bikinifigur habe, aber dass sie keine große Lust hat mich dann noch ins Auto zu heben, wenn ich noch dicker werde. Ich hätt damit ja auch kein Problem. Ich fahr ja nicht freiwillig mit! Wenn ich einfach daheim warten könnte wäre mir das auch recht… Mir wäre es wirklich lieber wir würden an einem Ort bleiben und nur überall zu Fuß hingehen.
Spazierengehen mag ich nämlich auch sehr gern. Dabei muss es nicht stundenlang sein, aber doch täglich mal raus. V.a. da ich den Garten nicht mag (nicht, dass das überhaupt was bringt, wenn wir unter der Woche ja in der WG sind…) – also nicht, dass ihr das jetzt falsch versteht, ich mag den Garten, aber nur, wenn ich mit dem Frauchen spiele oder neben ihr im Gras liegen kann (nicht jetzt, es ist viel zu kalt!) Bei unseren Runden freue ich mich immer, wenn ich ohne Leine auf die Berge (ok, eigentlich sind es nur Hügel, aber hey, sie haben alle „Berg“ im Namen, das ist ja irreführend!) laufen darf. Anfangs war mein Frauchen unsicher, ob sie das wirklich tun soll, aber dann hat sie begriffen, dass ich nur Mäuse jage, bzw. immer zurückkomme, wenn sie mich ruft.
Apropos Mäuse, die Katze hätte ich jetzt beinahe vergessen. Das liegt wohl daran, dass das eher nicht als Erfolg zu verzeichnen ist. Sie mag mich immer noch nicht. Das letzte Mal hab ich es mit Desensibilisierung versucht und mich einfach in ihrer Nähe hingelegt, aber das hat sie nur mit bitterbösem Knurren kommentiert und als ich an ihr vorbeigelaufen bin, hat sie auch noch nach mir geschlagen… nicht nett!
6 Monate sind übrigens schon ein Achtel meines bisherigen Lebens (sagt mein Frauchen, ich bin mir nicht ganz sicher, was Achtel überhaupt sind. Kann man das Fressen? Wenn ja, dann hätt ichs jetzt gern, ich krieg nämlich schon wieder Hunger…) Und demnach habe ich 7/8 fast immer in Gesellschaft von anderen Hunden verbracht. Das hat Spuren hinterlassen, denn ich vermisse doch andere Hunde. So sehr, dass ich gerne jeden auf der Straße gerne sofort begrüßen möchte. Das ist etwas, das meinem Frauchen nicht gefällt, als ich das letzte Mal einfach auf die Bundesstraße springen wollte, weil auf der anderen Seite ein Hund war, hat sie ganz fürchterlich geschimpft. Ich begreif nicht, was sie da von mir wollte. Vor allem, ist gleich darauf ein Bus vorbei gefahren und ich konnte den anderen Hund nicht mehr sehen :(
Aber dafür hat mir mein Frauchen einen Spielgefährten organisiert. Er heißt Wolfi und wohnt am Studienort ganz in der Nähe. Sein Frauchen und meins sagen immer, dass wir ganz verrückt sind, wenn wir zusammen sind. Aber hey, es macht einfach ganz viel Spaß mit ihm gemeinsam durch seinen Garten zu toben! Deshalb gehen wir auch mindestens einmal die Woche dort hin und ich kann es doch am nächsten Tag schon wieder gar nicht mehr erwarten bis wir uns wieder sehen…
So, jetzt hab ich euch eh eine ganze Menge erzählt… ich glaub das war auch das wichtigste, was es so zu sagen gibt… Wie gesagt, mir gehts ganz gut. Ich werde immer verwöhnt und abgeschmust, auch wenn die Mama von meinem Frauchen immer wieder betont, dass ich ein Hund und keine Katze bin. (Was auch immer sie damit sagen will…)
Ach ja, eine Peinlichkeit hab ich euch noch zu berichten: Ich hab jetzt eigene Schuhe! Schuhe! Also echt Mann… Ich bin ja keine verdammte Tussi! Aber mein Frauchen meint, dass das bei all dem Salz da draußen besser für meine Pfoten ist. Aber echt, da hab ich doch lieber ein paar klitzekleine Schmerzen als Schuhe! Ernsthaft jetzt…
Ganz liebe Grüße,
Euer Bonzó

17.10.2015: Geschichten eines „armen, immer verhungernden“ Hundes:
Hallo Leute,
Gestern wars genau zwei Monate, dass ich bei meinem neuen Frauchen bin! Die hat es nicht erwarten können und hat mich wirklich von Ági, wo ich vorher war, abgeholt. Also eigentlich ist ja ihr Bruder gefahren und ich durfte die ganzen 7 Stunden Rückfahrt auf ihrem Schoß schlafen.
In meinem neuen Zuhause hab ich dann ja gleich die andere 4-beinige Bewohnerin kennengelernt. Sie sagen das ist eine Katze. Prinzipiell hab ich diese komischen kleinen Dinger mit den scharfen Krallen ja schon vorher gekannt. Das war für mein Frauchen ja auch ein Kriterium, es hat nämlich geheißen, dass ich „katzenverträglich“ bin. Tja, bin ich auch – nur sie ist wohl nicht so ganz hundeverträglich… Wie auch immer. Nach diesen 2 Monaten haben wir uns soweit arrangiert, dass sie nicht mehr so viel Angst vor mir hat und ich mich eher von ihr fern halte. Sie ist aber auch seltsam, schließlich schlaf ich manchmal vor der Küchentür, weil mein Frauchen da drin ist und ich nicht mit hinein darf (die Katze schon, was ich ganz schön unfair finde…) und wenn Minki dann drinnen ihr Futter stehen hat, muss sie natürlich an mir vorbei. Nun ist es aber so, dass ich mich eh nicht so für sie interessiere, aber sie fängt schon 2 m von mir entfernt zu fauchen an, weshalb ich natürlich hinschaue, woraufhin sie noch mehr faucht, weil ich es wage in ihre Richtung zu sehen… wie gesagt: seltsames Viech…
Also weiter, im Haus, wo ich als erstes angekommen bin, hab ich mich schon eingelebt. Überall liegen Polster für mich rum und außerdem kann ich auch die von der Katze verwenden. Mein Frauchen schaut mich dann allerdings immer so seltsam an und sagt irgendwas über den Größenunterschied. Ganz verstanden hab ich es nicht – mein Deutsch ist noch nicht so gut. Das zeigt sich auch in der Hundeschule. Die besuch ich nämlich schon seitdem ich eine Woche da war. Toll ist, dass dort ganz viele Hunde sind und ich schon nur fürs Nebenher-Laufen Leckerli bekomme (und zwar viel bessere als zuhause!) Weniger toll, dass ich nicht zu den anderen Hunden darf und Befehle befolgen muss. Ich mein, wo ist denn bitte der Unterschied zwischen „Sitz“ und „Platz“? Das versteh ich nicht…
Außerdem heißt es immer das ich kein „Schoßhund“ bin. Das versteh ich auch nicht. Ich kann nämlich eigentlich ganz bequem auf dem Schoß meines Frauerls liegen, auch wenn ein Teil von mir halt drüber hängt. Und nur weil der Tierarzt sagt, ich soll etwas abnehmen, bin ich doch mit 23 kg auch nicht sooo schwer, dass es unangenehm sein sollte…
Im September musste ich außerdem zu arbeiten Anfangen. Ich sags euch, so ein Bürojob ist anstrengend. Den ganzen Tag lieg ich auf meinem Polster und jedes Mal, wenn es wo raschelt oder jemand was isst, muss ich natürlich nachschauen, ob nicht doch was für mich abfällt.
Zuhause bekomm ich nämlich nur am Abend was zu fressen. Und tagsüber gefühlt nur alle heiligen Zeiten eine Handvoll Leckerli. Dabei isst mein Frauli viel öfter! Solche Sadisten!
Sonst bin ich, seit für mein Frauchen die Uni wieder angefangen hat, auch öfter in einer Wohnung an ihrem Studienort. Sie sagt, dass ich mich eigentlich glücklich schätzen kann, weil ich gleich zwei Reviere habe – das tu ich auch, ist wirklich toll. Das Problem ist das Hinkommen. Ich mein, echt jetzt, gibts keine Möglichkeit, dass wir NICHT Autofahren müssen? So ein grauenhaftes Ding, da wird mir meistens schlecht, auch wenn ich mich schon seit 2 Wochen zumindest nicht mehr übergeben musste…
Dort gibt es außerdem eine hündische Mitbewohnerin, das find ich ganz toll! Sie mag mich auch, aber unsere Fraulis sind nicht ganz glücklich, wenn unser Spiel zu wild wird. Die nette Hundedame ist nämlich schon 10 Jahre und hatte schon einen Bandscheibenvorfall – was immer das auch ist.
So ich glaub, das war mal alles Wichtige, was sich ereignet hat. Tschüss und bis bald. Bonzó
Ach ja: Ich hab Hunger! Krieg ich jetzt endlich was?! ;)

19.8.2014: Bonzó, eines unserer Sorgenkinder, hat endlich den Schritt in eine eigene Familie geschafft. Zwar wussten wir schon länger, dass er ausreisen darf, jedoch musste erst der richtige Termin gefunden werden, alles erledigt usw. Und nun ist es vollbracht.

Da seine neue Mama nicht mehr warten wollte, bis Péter Bonzó (eine Woche später ;-) ) zu ihr bringt, ist sie selbst in die Hundepension gefahren, um ihn abzuholen.
Ági hat uns gleich nach der Abfahrt geschrieben, dass es von beiden Seiten Liebe auf den ersten Blick war, bei Bonzó und auch bei seiner neuen Mama. Zuhause angekommen wollte Bonzó zuerst ins Katzenhäuschen einziehen, was ihm aber eindeutig zu klein war. ;-) Nun arbeiten Bonzó und seine neue Mama daran, auszudiskutieren, ob er ein Schoßhund ist oder nicht …. Warten wir mal auf das Ergebnis … Fortsetzung folgt sicher. :-)

2.2.2014: Leider mussten wir unsere Hunde von der ehemaligen Pflegestelle abholen. Bonzó war zwar ursprünglich nicht von unserem Verein, doch wir haben ihn vor einiger Zeit übernommen und so durfte er mitfahren. :-) Dadurch hat er immer noch die Chance, eine Familie zu finden …. Und wir verstehen gar nicht, dass dies nicht schon längst passiert ist. Bonzó mag Kinder, Katzen, ist lieb, dankbar, bescheiden und trotzdem …. sieht ihn scheinbar niemand. Wir haben unsere Hunde dann unter anderem zu Ági gebracht, wo im Moment auch Foxi und Néro sind, und wo Lujza bis zu ihrer Ausreise gewesen ist. Dort haben wir die Gewissheit, dass die Hunde gut versorgt werden, mit allem, was lebensnotwendig ist …. Aber was ihnen trotzdem fehlt … ist eine eigene Familie … bitte teilt Bonzó, erzählt von ihm … ermöglicht ihm auch, endlich ein glücklicher Hund zu werden. Im Moment ist er es nicht. :-(
Foxi – https://www.pro4pet.eu/foxi-findet-keine-familie-warum-sieht-ihn-niemand/
Lujiza – https://www.pro4pet.eu/lujza-gross-schwarz-und-es-sieht-sie-wirklich-niemand/
Néro – https://www.pro4pet.eu/nero-nicht-ein-mensch-hat-ihn-bisher-gesehen/

15.9.2013: Bonzó war je eigentlich von einem anderen Verein, aber auf derselben Pflegestelle, wo auch wir immer wieder Hunde haben. Wir haben Bonzó jedoch dann auch gepostet, weil sich sein eigener Verein wenig für ihn interessiert hat und vor einigen Wochen hat uns seine Pflegemama, Erika L., mitgeteilt, dass Bonzó scheinbar Schmerzen hat, seine Hoden verhärtet sind und er zum Tierarzt muss. Sie hatte das Bonzós Verein schon mehrfach gesagt, doch dieser hat sich nicht darum gekümmert und sie immer wieder vertröstet. Somit haben wir beschlossen, Bonzó zu übernehmen, somit haben nur noch wir Tiere auf dieser Pflegestelle und die Zusammenarbeit ist dadurch noch besser geworden. Ich selbst habe Bonzó dann abgeholt und wir haben ihn ins Spital gebracht. Er wurde kastriert und dadurch haben sich auch seine Schmerzen wieder gegeben. Somit ist Bonzó nun komplett ausreisefertig. Bei Erika bewegt er sich tagsüber frei, hat Kontakt zu Katzen, Hühner, Ziegen usw. und kommt mit allen gut aus. Abends muss er zurück an die Kette, weil in dieser Zeit ja kein Mensch wach ist, um die Tiere zu beaufsichtigen. Wir wünschen Bonzó somit schnellstmöglich seine Familie, die ihn endlich entdeckt, er könnte dann blitzartig ausreisen.

Name: Bonzó
geboren: ca. Oktober 2011
Rasse: Stafford- Mix
Geschlecht: Bub
Größe: Schulterhöhe … cm, Länge (Kopf – Schwanzspitze) … cm (wird erst vermessen )
kastriert: JA
katzenverträglich: JA
wohnhaft: Pflegestelle in Ungarn

sucht: Fixplatz

Beschreibung:
Bonzó lebt seit einem Jahr auf einer ungarischen Pflegestelle – in einer Hundehütte, an einer Kette. Trotzdem sind wir froh, dass er dorthin durfte, das hat ihm sein Leben gerettet, weil er davor in der Tötung war. Zwei Mal täglich geht die Pflegemama mit ihm spazieren und beschäftigt sich mit ihm. Bonzó bellt nicht viel und ist auch sehr bescheiden, fordert keine Aufmerksamkeit ein, freut sich aber trotzdem riesig, wenn er sie bekommt. Er ist sehr verspielt und liebt Kinder. Außerdem ist Bonzó sehr intelligent und lernbereit, im Augenblick übt die Pflegemama apportieren mit ihm. Beim Spazieren gehen ist Bonzó auch gut abrufbar. Er ist ein freundlicher, nicht dominanter Hund, der sich grundsätzlich gerne bewegt. In letzter Zeit wird er aber zusehends ruhiger, was sicher damit zusammen hängt, dass er erwachsen wird, aber auch damit, dass er traurig ist und ein bisschen resigniert. Er hat auch schon abgenommen. :(
Bonzó verträgt sich gut mit anderen Hunden und auch mit Katzen. Pferde mag er aber nicht, die möchte er jagen, vermutlich versteht er sich auch mit anderen Bauernhoftieren eher weniger.

Bonzó sucht somit seine eigene Familie – einen Fixplatz und Paten. Wir können jedoch leider nicht mehr auf Pflegestellen vermitteln, mit denen wir bisher noch nicht positiv zusammen gearbeitet haben. http://www.facebook.com/media/set/?set=a.163450900509021.1073742005.120476234806488&type=3

Das Tier zieht mehrfach entwurmt, mit Spot on gegen Zecken und Flöhe behandelt, geimpft, gechipt, mit EU-Pass und im Regelfall kastriert zu seiner neuen Familie. Es wird von uns mit Schutzvertrag (kein Kaufvertrag im Sinne der §§ 1053ff, ABGB) und gegen eine definierte Übernahmespende übergeben. Reisekosten sind abhängig von der Anzahl der Tiere, die gemeinsam auf Reise gehen und der Kilometeranzahl, da wir die Tiere bis ins neue Zuhause bringen.

Um einen Überblick über die Hunde in der Tötungsstation zu erhalten, klickt bitte hier: https://www.pro4pet.eu/category/totung/

Unter folgendem link findet Ihr die Tiere, die in verschiedenen Zwingern außerhalb der Tötung wohnen, z. B. in Pensionen, auf Pflegestellen oder im Tierspital und dort auf ihre neuen Familien hoffen und warten. Oft kann dann ein Tötungshund auf die frei gewordene Stelle nachrücken. https://www.pro4pet.eu/category/pflegestelle/

Vereinskonto:
Kontoinhaber: pro4pet
IBAN: AT952020501002094702
BIC: SPBDAT21XXX
bei der
Sparkasse Baden
Hauptplatz 15
A-2500 Baden
Austria

Spenden via Paypal:
spenden@pro4pet.eu

(Da über paypal für uns Gebühren anfallen, wären wir Euch aber dankbar, wenn Ihr über das Vereinskonto spenden würdet. Danke!!!!)

Wir sind sehr dankbar für jede Spende, die unseren Tieren somit eine Chance gibt. Bitte beachtet: Wenn Ihr einen Verwendungszweck angebt, so wird die Spende dafür verwendet. Wenn Ihr keinen angebt, so zahlen wir das, was momentan am wichtigsten ist, das kann eine Hundepension sein, eine OP oder ähnliches. Bitte spendet aber nur, wenn Ihr mit Folgendem einverstanden seid:
Wir versuchen die Administration so schlank wie möglich zu halten. Das heißt, dass wir bekannt geben, wenn die Summe für einen Verwendungszweck erreicht ist. Wenn danach für diesen Zweck noch einzelne Beträge eingehen, so verwenden wir diese für ein anderes Projekt, ohne extra nachzufragen, weil das ein Mehr an Organisation wäre, die wir sparen möchten, weil unsere eigentliche Berufung die Tierrettung an sich ist. Da viele Spender nicht genannt werden wollen, erstellen wir keine öffentlich einsehbaren Spenderlisten. Der jährliche Jahresabschluss plus die anschließende Prüfung durch die Rechnungsprüfer gewährleistet die Richtigkeit. Weiters wollen wir Euch auch darauf hinweisen, dass es uns noch nicht möglich ist, eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung auszustellen. Dies kann erst nach drei jährigem Bestehen des Vereines beantragt werden, in unserem Fall können wir den Antrag heuer (2016) erstmalig einbringen. Vielen herzlichen Dank für Eure Hilfe!!

 

5 Jahren ago