Radar – vom Besitzer ausgesetzt und in Tötung gelandet

Radar ist auf der Straße gestreunt, wurde eingefangen und kam im August in die Tötungsstation. Mitte September ist seine Aufbewahrungsfrist abgelaufen und so hätte er laut Gesetz jederzeit getötet werden können. Somit war die Freude groß, als sich herausgestellt hat, dass er eigentlich einen Besitzer hat, der ihn hoffentlich wieder abholt. Aufgrund dessen ist auch sein ganz genaues Geburtsdatum bekannt und auch, dass seine Mama ein Schäferhund war und sein Papa ein Dackel. Daraus ist ein ca. 22 cm hoher Schäferhund entstanden, der die Beinchen vom Papa geerbt hat.
Leider hat Radars Besitzer aber keine Verwendung mehr für den Zwerg, er braucht ihn nicht mehr, wie er sagt, sondern er hat ihn ausgesetzt und angeblich wurde Radar bei seinen vorigen Besitzern auch getreten und geschlagen.
Radar ist verspielt und freundlich, geht sehr brav an der Leine. Er ist sehr aufmerksam und klug. Zwar spielt er gerne mit dem Ball, aber zurück bringt er ihn nicht, das muss schon der Mensch für ihn erledigen. Radar kommt mit anderen Hunden sehr gut aus, mit Hündinnen und Rüden, und ist nicht dominant. Menschen mag er ebenfalls sehr. Mit Kindern spielt er gerne, diese sollten aber schon ein wenig größer sein, weil er durch seinen verspielten, fröhlichen Charakter kleine Kinder eventuell erschrecken oder umschmeißen könnte. Wenn er Katzen sieht, dann läuft er ihnen begeistert nach, wir gehen aber davon aus, dass er mit ihnen spielen möchte. Die Katze hat aber nicht abgewartet, bis Radar näher gekommen ist. Vom Gemüt her ist Radar noch ein Welpe, der die Welt entdecken möchte. Er bellt kaum und ist bescheiden, was sein Futter betrifft, er frisst alles. Radar schmust gerne und kommt zum Zwingergitter, um sich Streicheleinheiten und Liebkosungen abzuholen. Aber er ruht auch zwischendurch gerne.
Radar sucht dringend seine Familie für immer!

www.pro4pet.eu/radar

3 Wochen ago